Inhoud

Interessenverbände Soziale Bewegungen und Zivilgesellschaft

Neben der ausführlicheren Behandlung der sozio-ökonomischen Hauptakteure Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, die gleichzeitig wichtige – den Säulen nahestehende – Organisationen waren (mit einem stärkeren Akzent auf historisch angelegte Studien), gibt es deutschsprachige Veröffentlichungen vor allem zu neuen sozialen Bewegungen (Umweltvorganisationen und Frauenorganisationen), zum Bereich der Nonprofit-Organisationen des Dritten Sektors (vor allem durch Übersetzungen des SCP-Mitarbeiters P. Dekker) sowie zu den niederländischen Organisationen im Bereich der Wohlfahrtspflege (so in der vergleichenden Studie von J. Schmid, der 1996 Deutschland, Schweden, Großbritannien und die Niederlande untersucht hat). Einen aktuellen Überblick über Interessenorganisationen liefert der Niederlande-Beitrag von Kleinfeld (2001).

  • Kleinfeld, R., 2001: Niederlande: Verbände, Konkordanzdemokratie und Versäulung, in: W. Reutter und B. Rütters (Hrsg.), Westeuropäische Verbändesysteme im Vergleich. Ein Handbuch. Opladen: Leske+Budrich, S. 287-312
  • Dekker, P., 2000: Nonprofit-Organisationen in den Niederlanden – Entsäult, verpoldert und was jetzt? In: A. Zimmer und E. Priller (Hrsg.), Der Dritte Sektor im gesellschaftlichen Wandel. Berlin: Sigma
  • Dekker, P., 1999: Freiwillige Arbeit in der niederländischen Zivilgesellschaft. Bestandsaufnahme und Forschungsperspektiven, in: Ernst Kistler, Heinz-Herbert Noll, Eckhard Priller (Hrsg.), Perspektiven gesellschaftlichen Zusammenhalts: Empirische Befunde, Praxiserfahrungen, Messkonzepte. Berlin; Edition Sigma, S. 171-190
  • Klandermans, B.,1998: Ausländerfeindliche Bewegungen und Parteien im Vier-Länder-Vergleich. Ressourcenmobilisierung, Kosten/ Nutzen-Relationen, Organisationen und soziale Netzwerke, in: Hellmann, K.U. und R. Koopmans (Hrsg.), Paradigmen der Bewegungsforschung: Entstehung und Entwicklung von neuen sozialen Bewegungen und Rechtsextremismus. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 181-197
  • Eichhorn, P. (Hrsg.), 1998: Freie Wohlfahrtspflege in Europa aus betriebswirtschaftlicher Sicht, Teil 2: Länderstudien Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien. Baden-Baden: Nomos
  • Withuis, J., 1996: Patchworkpolitik: Frauenbewegung und Wiederaufbau in den Niederlanden 1946-1948, in: Feministische Studien, Nr. 1, S. 6-24
  • Boons, F., 1993: Umweltgruppen in den Niederlanden und der EG. Produktorientierung und Europäische Implikationen, in: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, Heft 1, S. 42-49Koopmans, R. und J.W. Duyvendak, 1991: Gegen die Herausforderer. Neue Soziale Bewegungen und Gegenbewegungen in der Bundesrepublik Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, in: Forschungsjournal Neue soziale Bewegungen, Heft 2, S. 17-30
  • Teunissen, P.J. 1988: Die EG-Umweltpolitik aus der Sicht des Zentralverbandes Niederländischer Unternehmen, in: K.P. Tudyka (Hrsg.), Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa, Opladen: Leske + Budrich, S. 213-228
  • Lademacher, H., 1988: Die Kontinuität der Absicht. Die Vorstellungen des niederländischen Gewerkschaftsverbandes zur sozialökonomischen Neuordnung vor und nach dem II. Weltkrieg, in: Werner Abelshauser (Hrsg.), Konflikt und Kooperation. Strategien europäischer Gewerkschaften im 20. Jahrhundert. Essen: Klartext-Verlag, S. 91-115
  • Niederlanden – 1978 bis 1985, in: J. Janning, H.-J. Legrand und H. Zander (Hrsg.), Friedensbewegungen. Entwicklung und Folgen in der Bundesrepublik Deutschland, Europa und den USA (Bibliothek Wissenschaft und Politik, Bd. 40), Köln: Verlag Wissenschaft und Politik, S. 123-132
  • Wouters, C., 1986: Informalisierung und Formalisierung der Geschlechterbeziehungen in den Niederlanden von 1930 bis 1985, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, S. 510-528
  • Moltke, K. von und N. Visser, 1982: Die Rolle der Umweltschutzverbände im politischen Entscheidungsprozeß der Niederlande. Berlin: Erich Schmidt
  • Hülster, M. 1976: Strukturwandel der Sozialarbeit. Dargestellt am Zusammenschluß katholischer, protestantischer und humanistischer sozialer Dienste in den Niederlanden. Frankfurt/M.
Scroll naar top